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Einfluss leergetrunkener Bierkästen auf die Nachhallzeit


Sinnlose Audio-Tipps

Jeder kennt den Effekt - wird über den Rand einer leer (halbleer gibt's nicht in Tontechnikerkreisen) getrunkenen Bieflasche geblasen, so entsteht ein Ton. Dieser ist auf die Helmholtzresonanz der Flasche zurückzuführen. Bei einer Flasche Augustiner Hell liegt die Resonanz beispielsweise bei 165Hz.
Steht nun ein ganzer Kasten dieses unentbehrlichen Kaltgetränks leer in der Regie herum, so wird die Nachhallzeit bei 165Hz hörbar verkürzt. Dies führt vor allem im Grundtonbereich der Sprache zu einem etwas dünneren Klang. Besser wäre es, die leeren Kästen in den Aufnahmeraum zu stellen, da sich dort im Frequenzbereich von 150-500Hz eine kürzere Nachhallzeit der Sprache klanglich positiv auswirkt. Für eine optimale Bedämpfung empfiehlt es sich aber 0,5l und 0,33l - Kästen zu mischen, um eine breitere Absorption zu ermöglichen.
Cola, Wasser und Spezi geht übrigens nicht, da diese Getränke zu untypisch für Audioleute sind.

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