« Back to blog overview

Die Auswirkungen asymmetrisch am Kopf angebrachter, stoffüberzogener Reflektoren auf das Stereobild


Sinnlose Audio-Tipps

Immer öfter sind sie in den Kreisen der Tontechnik-Novizen als Kopfbedeckung zu sehen, bei den Absolventen dann jedoch kaum noch. Die Rede ist von von den Baseball- oder New-Era-Caps der Anhänger zu weit geratener Kleidung.
Doch das Absurdeste an diesem Kopfschmuck ist deren asymmetrische Platzierung auf dem Kopf des Trägers. Teilweise knickt dabei sogar das Ohr um aber das scheint angesichts der visuellen Imageverbesserung nicht zu stören.

Nun stellt sich die Frage, ob diese Art der Kopfbedeckung nicht zu einer Verschiebung des Stereobilds führt. Frühe Reflexionen durch den Schirm erzeugen hierbei nicht nur Kammfilter sondern auch einen höheren Pegel am schirmnahen Ohr. Wie soll man angesichts solcher Voraussetzungen vernünftig hören lernen und ein Stereobild beurteilen können?

Einmal falsch gelernt wird einen dieses Ungleichgewicht der Lokalisation dann bis ins hohe Alter zum Tragen asymmetrischen Kopfschmucks beim Mischen zwingen. Ob dann jedoch ein schief sitzender Hut im Studio noch so cool aussieht ist fraglich.

Bleibt an dieser Stelle der Tip: Das Cap immer mittig zu drehen oder ganz darauf zu verzichten (siehe oben: Absolventen).
Auch eher harmlos sind Durags oder Bandanas, aber nur, wenn die (Segel-)Ohren freibleiben.

1 comments related to this article