Rezension - Verblendung(2011)
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Der Film Verblendung (Originaltitel: The Girl with the Dragon Tattoo) ist vom Regisseur David Fincher neuverflmt worden. Der Film basiert auf den Büchern der Millenium- Trilogie vom Schweden Stieg Larsson (†2004). Ein Buchautor, der es versteht, wie man gute Bücher voller Spannung und Drama schreibt.
Die Milleniumtrilogie wurde postum herausgebracht und hat seitdem ein so großen weltweiten Erfolg erlebt, so dass 2009 in Schweden das erste Buch in Regie von Niels Arden Oplev verflmt wurde. Oplev's Version des ersten Teiles “Verblendung” entsprach wohl nicht den Vorstellungen des Regisseurs Fincher. Er entschied sich selbst Hand anzulegen. Fincher brachte 2011 den ersten Teil der Trilogie in Amerika in die Kinos. Am 12.01.2012 erschien die Deutsche Version in unseren Kinos. Fincher hat schon in den letzen Jahren mit “Der seltsame Fall des Benjamin Button”, “Fight Club” und “Social Network” gezeigt, dass er sehr vieltfältig ist. Es ist sehr schwer ein Buch so gut zu adaptieren, dass der Leser, der das Buch schon vorher gelesen hat, den Film trotzdem mag. Im Gegensatz zu seinem schwedischen Kollegen ist Fincher dies besser geglückt. Natürlich haben auch Daniel Craig (Mikael Blomkvist) und Ronney Mara (Lisbeth Salander) mit ihren Glanzleistungen dazu beigetragen, dass der Film kein spöttischer Remake von Oplev's Film wird. Natürlich wird man erst einmal misstrauisch wenn schon nach zwei Jahren das Remake des Filmes Verblendung á la Hollywood gedreht wird. Man kann nur sagen, Hut ab! Die Geschichte wird in 178 Minuten Extended Cut und 146 Minuten Kinoversion erzählt. In dem Film geht es darum dass der charmante Journalist Mikael Blomkvist reingelegt wird und dafür drei Monate ins Gefängnis gehen muss. Bevor er diese Haftstrafe antritt bekommt er einen dubiosen Anruf. Er wird gebeten dem einfussreichen Unternehmer Henrik Vanger bei der Suche seiner schon seit vierzig Jahren verschollen Nichte Harriet Vanger zu helfen. Blomkvist schafft dies nicht alleine und bekommt Hilfe von Lisbeth Salander. Diese hat, bevor Hendrik Vanger Blomkvist eingestellt hat, einige Recherchen über Mikael Blomkvist gemacht. Lisbeth ist äußerlich eher gothic und hat kein soziales Netzwerk. Als eines Tages Blomkvist vor Ihrer Tür steht, einfach reinkommt und sie um Hilfe fragt, fühlt sie sich komischerweise von ihm nicht bedrängt oder belästigt, so dass sie beschliesst ihm bei diesem mysteriösen Fall zu helfen. Der Film ist spannend, dramatisch, ergreifend und man wird wenn man das Buch vorher nicht gelesen ein überraschendes Ende erfahren.
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